10 Nähfehler und wie man sie behebt

Nähen kann schnell zum Problem werden, denn Nähfehler sind sehr häufig und können sowohl für Anfänger als auch für diejenigen, denen das Nähen im Blut liegt, zum Problem werden.

Aber das ist nicht schlimm, denn für jedes Problem gibt es eine Lösung 😊 Im Folgenden haben wir 10 Fehler aufgezeigt, mit denen du dich sicherlich triffst, und Tipps geschrieben, wie du sie beheben kannst.

 

1. FEHLER: Du wählst Stoffe schlechter Qualität

Wenn du Stoffe schlechter Qualität wählst, kann es sein, dass dein Projekt anders ausfällt als erwartet, dass die Kreation nicht gut zu deinem Körper passt oder dass sie schon nach sehr kurzer Zeit abgenutzt ist.

 

LÖSUNG: Diesen Fehler kannst du vermeiden, indem du dich vor dem Nähen über die richtige Stoffwahl für dein Projekt informierst und natürlich experimentierst. Auf diese Weise lernst du, wie sich verschiedene Stoffarten verhalten und für welche Produkte bestimmte Stoffe am besten geeignet sind.

 

2. FEHLER: Vor dem Nähen wäschst und bügelst du den Stoff nicht

Viele Stoffe schrumpfen beim ersten Waschen ein wenig, und wenn du das nicht berücksichtigst, kann es passieren, dass dir das Kleidungsstück am Ende zu klein ist. Außerdem verlieren manche Stoffe beim ersten Waschen ihre Farbe, was zu einer Verfärbung der restlichen Wäsche in der Maschine führen kann. Ungebügelte Stoffe lassen sich schwerer nähen und zuschneiden, so dass sie nicht mehr gerade liegen.


LÖSUNG: Ermittele bei der Berechnung der Stoffmenge, die du für dein Projekt benötigst, den Prozentsatz, um den der Stoff schrumpft, und rechne diesen Wert beim Kauf mit ein. Wasche und bügele das Kleidungsstück vor dem Gebrauch immer bei einer geeigneten Temperatur.

 

3. FEHLER: Du kümmerst dich um deine Nähmaschine schlecht (du reinigst/ölst nicht regelmäßig)

Probleme mit einer Nähmaschine können oft durch schlechte Wartung verursacht werden. Die Nähmaschine kann überhitzen, bestimmte empfindliche Teile können brechen, oder die Nähmaschine kann zum Stillstand kommen und nicht mehr nähen.


LÖSUNG: Die regelmäßige Wartung deiner Nähmaschine wird dich vor diesen Problemen bewahren, und auch wenn es sich zunächst wie eine lästige Pflicht anhören mag, versichern wir dir, dass dies nicht der Fall ist. In unserem Blogbeitrag erklären wir, wie du deine Nähmaschine zu Hause reinigen kannst.

 

4. FEHLER: Zum Stoff- und Papierschneiden benutzt du dieselbe Schere

Eine gute Stoffschere ist eine Grundvoraussetzung für jede Näherin und ist das zusätzliche Geld wert. Da sie jedoch sehr scharf und empfindlich sind, ist es sehr wichtig, dass du sie ausschließlich für Stoffe und nichts anderes verwendest. Wenn du sie auch zum Schneiden von Papier verwendest, können sie mit der Zeit ihre Schärfe verlieren und den Stoff beschädigen.


LÖSUNG: Am besten ist es, eine separate Schere für Papier zu haben und die Stoffschere nur zu verwenden, wenn man Stoff schneidet.

 

5. FEHLER: Du kennst deine Maßen nicht 

Wenn du Schnittmuster kaufst, ist es sehr einfach, die Nummer zu wählen, die du normalerweise im Geschäft kaufst. Die Sache ist die, dass nicht jeder Schneider die gleichen Größen verwendet. Wenn du nicht weißt, welche Größe deinen Maßen entspricht, kannst du ein zu großes oder zu kleines Kleidungsstück kaufen.

 

LÖSUNG: Bevor du ein neues Nähprojekt beginnst, sollst du deine Maße aufschreiben und das richtige Schnittmuster danach auswählen. Wenn du nicht weißt, wie du deine Körpermaße richtig misst, kannst du dir mit unserem Blogbeitrag helfen.

 

6. FEHLER: Du benutzt die falsche Dicke und/oder Nähfadentyp für den ausgewählen Stoff oder eine alte bzw. beschädigte Nadel 

Es mag nicht so wichtig erscheinen, aber die Wahl der richtigen Nadel für das jeweilige Projekt spielt beim Nähen eine große Rolle. Es ist auch wichtig, dass die Nadel ganz und unbeschädigt ist, da sie den Stoff oder in schweren Fällen die Nähmaschine zerstören kann. Schon nach wenigen Projekten kann die Nadel ihre Schärfe verlieren oder sogar beschädigt werden.


LÖSUNG: Überprüfe immer, ob die Nadel intakt ist, bevor du mit dem Nähen beginnst, und ersetze sie gegebenenfalls durch eine neue Nadel. Vergewissere dir auch, dass die Nadel für den Stoff geeignet ist, mit dem du nähen willst. Einen Leitfaden zur Auswahl der richtigen Nadel findest du hier.

 

7. FEHLER: Die Nähfäden sind nicht gespannt

Es ist nicht immer einfach, die Spannung der Nähfäden auszubalancieren, aber es ist wichtig, dies vor Beginn der Arbeit zu tun. Wenn die Fadenspannung nicht richtig eingestellt ist, kann der Stoff überdehnt oder verknittert werden, und die Nähte sehen möglicherweise nicht so schön aus.


LÖSUNG: Stelle dir sicher, dass die Fadenspannung richtig eingestellt ist, bevor du mit dem Nähen beginnst. Wir schlagen vor, dass du dies an einem kleinen Stück Stoff testest. Es kann ein paar Minuten dauern, aber deine Kreation wird am Ende bestimmt viel besser aussehen.

 

8. FEHLER: Du nähst nicht alle sichtbaren Innennähte um

In der Aufregung über das fertige Produkt vergisst man oft dieses Detail. Manchmal ist dieser Schritt natürlich gar nicht nötig, aber manchmal muss man auch auf die Innennähte achten, vor allem, wenn sie sichtbar sind (z. B. an Halsausschnitten, Säumen von Kleidungsstücken, Armausschnitten usw.).


LÖSUNG: Am einfachsten geht das mit einem Overlockstich. Natürlich ist dies nicht die einzige Möglichkeit, du kannst auch Zickzacknähte usw. verwenden. Die Innennaht trägt dazu bei, dass das fertige Produkt viel professioneller aussieht, verhindert aber auch, dass die Schnittkanten ausfransen.

 

9. FEHLER: Du bügelst die Nähte nicht regelmäßig

Wenn du die Nähte nicht rechtzeitig bügelst, kannst du ungleichmäßige Nähte bekommen, die das Nähen erheblich erschweren, und obendrein können die Nähte schief werden. Das kann natürlich das Ergebnis der gesamten Schöpfung ruinieren.

 

LÖSUNG: Die Lösung ist sehr einfach, und das fertige Produkt wird dadurch viel besser aussehen. Am besten ist es, wenn du in solchen Fällen immer ein Bügeleisen zur Hand hast. Um Zeit zu sparen und nicht jeden Stich einzeln zu bügeln, kannst du mehrere Stiche auf einmal nähen und sie dann alle auf einmal polieren, bevor du sie zusammenfügst.

 

10. FEHLER: Beim Nähen machst du keine Pause

Nähen kann sehr viel Spaß machen, vor allem, wenn man sich auf ein neues Projekt freut, und man genießt es in vollen Zügen. Aber zu viel Müdigkeit durch zu langes Arbeiten kann dich ermüden. Das kann dazu führen, dass du frustriert bist, weil etwas nicht so wird, wie du es dir wünschst, und zu schnell aufgibst und das Projekt unvollendet lässt.

 

LÖSUNG: Denke daran, dass wir alle nur Menschen sind und dass Ruhe uns nur gut tun kann. Wenn du das nächste Mal eine Verspannung beim Nähen spürst, mache einen Spaziergang, trinke eine Tasse Tee, iss etwas und mache dann weiter. Nach einer Pause wird alles viel einfacher sein.

 

 

 

Quelle: https://www.mygoldenthimble.com/12-sewing-mistakes-you-dont-know-you-are-making-and-how-to-fix-them/

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